1551 erste Spuren

 Das historische Schießen in Neckarsulm 

 Aus der Chronik der Stadt Neckarsulm konnte Josef Muth die Entwicklung des Schießens in der Stadt zusammentragen.

Im Jahre l55l  wird ein Garten ,,hinter der Schießmauer" als Schützenplatz erwähnt.

 

1605  fand ein Schützenfest in Neckarsulm statt.  Dabei errangen die ,,Wimpfener Büchsenschützen" eine Fahne.

Es gab folgende Schützen:

Zielbüchsenschützen, Musketenschützen und Armbrustschützen

Im Jahre 1650 wird der  Schießplatz  ein ,,Krautgarten ob der alten Schießmauer" erwähnt.  

Schützen, die den Rest des Schießgelds noch schuldig geblieben waren, wurden vor das Gericht geladen. ,, Es wäre das Schießgeld von

Herrn Stadthalter Hochwürden und Gnaden Hochselig Angedenkens zu geben anbefohlen worden".

Die ,,Schützengesellschaft" erhält alljährlich vom Amt l0 Gulden zum verschießen.

Am 10. April wurde nach Art. 38 des Gesetzes über Volksbewaffnung eine Kommission eingesetzt und am 2. Mai die Neckarsulmer Bürgerwehr aufgestellt. Ab 8. Mai wurden Übungen im Exilieren auf der unteren Bleichwiese und zum Schießen nicht weit davon auf einem Schießplatz samt Schießmauer durchgeführt.